26.09.2017


Osteoporosebehandlung /

DXA - Knochendichtemessung

Osteoporose bedeutet einen verstärkten Abbau der Knochenmasse. Dadurch verringert sich die Knochendichte und die Stabilität nimmt ab. Die Gefahr plötzlicher Knochenbrüche kann stark erhöht sein. Schon leichte Stürze können bei Menschen, die - häufig ohne es zu wissen - unter Osteoporose leiden, zu den gefürchteten Wirbelkörperbrüchen oder Oberschenkelhalsfrakturen führen.

Die Ursachen der Osteoporose sind vielfältig. Betroffen sind häufig ältere Menschen mit einem oder mehreren der nachfolgenden Risiken:

• Wirbelkörper- oder Knochenbrüche durch geringfügige Ursachen

Abnahme der Körpergröße von über 4cm („Witwenbuckel“)

Untergewicht oder falsche Ernährung

Hormonmangel nach Totaloperationen oder nach der Menopause (Zeitpunkt der letzten

Regelblutung)

häufige Stürze

Andere Risken sind ererbte Dispositionen, Bewegungsmangel, Rauchen, langfristige Medikamenteneinnahme wie Cortison sowie Erkrankungen mit Fehlfunktionen von Schilddrüse und Nebenschilddrüse, gestörte Nahrungsaufnahme bei chronischen Darmerkrankungen wie M. Chron und Colitis ulcerosa, etc.

 

Bei den entsprechend gefährdeten Patienten bieten wir durch unsere Praxis die

DXA - Knochendichtemessung

an, die weltweit als das zuverlässigste Verfahren anerkannt ist . Ähnlich einer Röntgenaufnahme wird die Knochendichte der Lendenwirbelsäule und der Hüfte gemessen. Das Ergebnis wird computertechnisch ausgewertet und in Kombination mit den anderen Risikofaktoren, Alter, Geschlecht sowie Vorerkrankungen kann dann eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.

 

Bei leichter beginnender Osteoporose kann eine Versorgung mit Vitamin D3 und Calcium als Therapie ausreichen. Gleichzeitig sollte der Lebensstil angepasst werden, wie durch genügend Bewegung an Tageslicht, Gymnastik, calciumreiche Ernährung wie z.B. durch Gemüse, Milchprodukte, etc. und ausreichend sportliche Betätigung.

Bei manifester Osteoporose kann die zusätzliche Einnahme von knochenabbauhemmenden oder -aufbaufördernden Medikamenten erforderlich sein. Nach den Leitlinien für Osteoporose sind die Mittel der ersten Wahl die Biphosphonate, Raloxifen, Strontiumrelanat, Teriparatid oder PTH.

Durch die rechtzeitige Untersuchung und Behandlung können die Folgen einer beginnenden Osteoprose häufig eigedämmt und negative Auswirkungen wie Knochenbrüche vermieden werden.